Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

🧾 Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Brückenbauerin – Dana Zähringer

Otbertstr. 13 · 52531 Übach-Palenberg · kontakt@brueckenbauerin.com

Stand: Juni 2026


§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Brückenbauerin – Dana Zähringer (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kund:innen über Coaching-, Beratungs- und Wissensangebote sowie digitale Produkte.

(2) Die AGB gelten insbesondere für:

  • Coaching und Beratung
  • Elternberatung
  • Einzelcoachings
  • Gruppenangebote
  • Workshops und Seminare
  • Online-Angebote und Vor-Ort-Angebote
  • Onlinekurse, Audios, PDFs, Arbeitsmaterialien und sonstige digitale Inhalte

(3) Abweichende Geschäftsbedingungen der Kund:innen werden nicht Vertragsbestandteil, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich in Textform zugestimmt wurde.

§ 2 Kund:innen

(1) Das Angebot richtet sich an Verbraucher:innen (§ 13 BGB) sowie Unternehmer:innen (§ 14 BGB).

(2) Personen unter 18 Jahren können Leistungen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Sorgeberechtigten in Anspruch nehmen.

(3) Die Anbieterin ist berechtigt, einen Nachweis über die Zustimmung der Sorgeberechtigten zu verlangen.

§ 3 Leistungen

(1) Die Anbieterin bietet Coaching-, Beratungs- und Wissensangebote an.

(2) Die Leistungen dienen insbesondere:

  • persönlicher Entwicklung und Reflexion
  • Ressourcenaktivierung
  • Wissensvermittlung
  • Stärkung individueller Kompetenzen
  • Unterstützung im privaten, schulischen oder beruflichen Kontext

(3) Art und Umfang der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.

(4) Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Erfolg.

(5) Die aktive Mitwirkung der Kund:innen ist wesentliche Voraussetzung für den Nutzen der Angebote.

§ 4 Abgrenzung zu Therapie und Heilkunde

(1) Die Anbieterin erbringt ausschließlich Coaching-, Beratungs- und Wissensleistungen.

(2) Die Leistungen stellen keine medizinische, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilkundliche Behandlung dar.

(3) Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.

(4) Die Leistungen ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilpraktische Behandlung.

(5) Bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden wird ausdrücklich empfohlen, fachärztlichen oder therapeutischen Rat einzuholen.

(6) Die Verantwortung für sämtliche Entscheidungen und Handlungen verbleibt jederzeit bei den Kund:innen bzw. den Sorgeberechtigten.

§ 5 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar.

(2) Verträge können insbesondere zustande kommen durch:

  • Telefon, E-Mail oder WhatsApp
  • Kontaktformular oder Videokonferenz
  • Website oder externe Buchungsplattformen

(3) Ein Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin die Buchung oder Terminvereinbarung bestätigt oder ein Angebot in Textform durch die Kund:innen angenommen wird.

(4) Der Vertrag kann auch durch eine individuelle Terminvereinbarung und die anschließende Bestätigung durch die Anbieterin zustande kommen.

(5) Kostenlose telefonische Erstgespräche dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und begründen keinen Anspruch auf eine weitere Zusammenarbeit.

§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise.

(2) Sämtliche Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(3) Die Zahlung erfolgt über die jeweils angebotenen Zahlungsmethoden, insbesondere:

  • Überweisung
  • PayPal
  • Zahlungsdienstleister externer Plattformen

(4) Rechnungen sind innerhalb von 7 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

(5) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften (§§ 286 ff. BGB).

(6) Eventuelle Reisekosten bei Vor-Ort-Terminen werden nur nach vorheriger Vereinbarung in Textform berechnet.

§ 7 Termine und Stornierungen

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich.

(2) Eine Absage oder Terminverschiebung ist bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich.

(3) Erfolgt die Absage später als 24 Stunden vor dem Termin oder erscheint die Kund:in nicht zum Termin, wird das vereinbarte Honorar in voller Höhe fällig.

(4) Bei unvorhersehbaren Ereignissen, insbesondere akuter Erkrankung, kann die Anbieterin nach eigenem Ermessen auf die Berechnung des Ausfallhonorars verzichten oder einen Ersatztermin anbieten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.

(5) Muss die Anbieterin einen Termin absagen, wird ein gleichwertiger Ersatztermin angeboten. Den Kund:innen entstehen dabei keine Mehrkosten.

§ 8 Gruppenangebote

(1) Für Gruppenangebote gelten ergänzend die jeweiligen Angaben im Angebot.

(2) Die Anbieterin behält sich vor, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben.

(3) Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall erstattet oder auf Wunsch auf einen Ersatztermin angerechnet.

(4) Weitergehende Ansprüche der Teilnehmer:innen, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs-, Verpflegungs- oder Verdienstausfallkosten, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 9 Digitale Produkte und Onlinekurse

(1) Digitale Produkte umfassen insbesondere: PDFs, Audios, Videos, Arbeitsblätter, Checklisten, Onlinekurse und Downloadmaterialien.

(2) Nach erfolgreicher Zahlung erhalten Kund:innen Zugriff auf die gebuchten Inhalte.

(3) Sofern nichts anderes angegeben ist, wird der Zugriff mindestens für 12 Monate ab Kaufdatum gewährt.

(4) Ein Anspruch auf dauerhafte oder unveränderte Verfügbarkeit besteht nicht. Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalte weiterzuentwickeln, anzupassen oder zu aktualisieren.

(5) Die Onlineangebote dienen der Wissensvermittlung und persönlichen Entwicklung. Ein bestimmter Lernerfolg wird nicht geschuldet.

§ 10 Technische Voraussetzungen

Für Online-Angebote sind Kund:innen selbst verantwortlich für:

  • Internetzugang
  • geeignete Endgeräte
  • erforderliche Software
  • technische Funktionsfähigkeit der eigenen Systeme

§ 11 Widerrufsrecht

(1) Verbraucher:innen steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Über die Einzelheiten wird gesondert im Rahmen der gesetzlichen Widerrufsbelehrung informiert, die Bestandteil des Buchungsprozesses ist.

(3) Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und die Kund:innen ausdrücklich zugestimmt haben.

(4) Wird eine Coaching-Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch der Kund:in vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen, ist die Anbieterin berechtigt, für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen anteilig Wertersatz zu verlangen.

§ 12 Ausschluss von Teilnehmer:innen

(1) Die Anbieterin kann Teilnehmer:innen bei schwerwiegenden Störungen oder unangemessenem Verhalten von Angeboten ausschließen.

(2) Dies gilt insbesondere bei:

  • Beleidigungen oder diskriminierendem Verhalten
  • wiederholter Störung des Ablaufs
  • vorsätzlicher Beeinträchtigung anderer Teilnehmer:innen

(3) Im Falle eines berechtigten Ausschlusses besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.

§ 13 Verschwiegenheit

(1) Die Anbieterin behandelt alle ihr im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen persönlichen Informationen vertraulich.

(2) Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit Einwilligung oder auf gesetzlicher Grundlage.

(3) Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt auch nach Beendigung der Zusammenarbeit fort.

§ 14 Datenschutz

(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO und des BDSG.

(2) Nähere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu den Rechten der betroffenen Personen sowie zu Zweck und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung sind der Datenschutzerklärung der Anbieterin zu entnehmen, die auf der Website abrufbar ist.

§ 15 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche Inhalte (Texte, Audios, Videos, PDFs, Kursunterlagen u. ä.) sind urheberrechtlich geschützt und verbleiben im Eigentum der Anbieterin.

(2) Kund:innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für den ausschließlich persönlichen Gebrauch.

(3) Nicht gestattet sind insbesondere:

  • Weitergabe an Dritte (entgeltlich oder unentgeltlich)
  • Veröffentlichung, Vervielfältigung oder öffentliche Zugänglichmachung
  • Verkauf oder Vermietung
  • Nutzung für eigene Coaching-, Beratungs- oder Schulungsangebote

(4) Verstöße können zivil- und strafrechtlich verfolgt werden.

§ 16 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kund:in regelmäßig vertrauen darf.

(3) Die Haftung ist in diesem Fall auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(4) Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten persönlichen, schulischen, beruflichen, gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere haftet die Anbieterin nicht für Entscheidungen oder Maßnahmen, die Kund:innen oder Sorgeberechtigte auf Grundlage der vermittelten Inhalte treffen oder umsetzen.

(5) Die Verantwortung für sämtliche Entscheidungen und Handlungen verbleibt jederzeit bei den Kund:innen bzw. den Sorgeberechtigten. Die Teilnahme an Coaching-, Beratungs- und Wissensangeboten erfolgt eigenverantwortlich.

§ 17 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte

(1) Die Aufrechnung ist nur mit rechtskräftig festgestellten oder unbestrittenen Forderungen zulässig.

(2) Zurückbehaltungsrechte bestehen nur hinsichtlich Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis.

(3) Die Abtretung von Ansprüchen gegen die Anbieterin an Dritte bedarf der vorherigen Zustimmung der Anbieterin in Textform.

§ 18 Verfügbarkeit von Online-Angeboten

Die Anbieterin bemüht sich um eine möglichst störungsfreie Verfügbarkeit ihrer Online-Angebote. Eine jederzeitige Verfügbarkeit kann jedoch nicht garantiert werden.

§ 19 Verbraucherschlichtung

Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

(3) Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen bedürfen mindestens der Textform.

(4) Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Gerichtsstand.